In Port St. Johns angekommen sind wir im Jungle Monkey BP abgestiegen. Der Name ist nicht umsonst: Die ganze Gegend ist einerseits Strand und Meer und andererseits Dschungel (und Affen). Noch am Nachmittag sind wir zum Leuchtturm gegeangen und haben die Aussicht genossen; anschliessend sind wir mit anederen zusammen an den Strand gefahren, von wo aus wir auf einen kleinen Berg gelaufen sind, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Der kam leider zu kurz, weil wir mit vielen kleinen Kindern der "local people" gespielt haben und damit voll beschaeftigt waren. Aber es war echt toll. Auch die anderen BP waren sehr nett und aus aller Herren Laender.
Am naechsten Morgen sind wir mit etwas Verspaetung mit einer Art Floss den Umzimvumbu River hochgefahren und haben ein Bootsfruehstuck gehabt. Die Landschaft erinnert wirklich an ein Paradies! Kaum dass wir angehalten haben sind 20 Menschen und 4 Hunde augenblicklich ins Wasser gesprungen, um etwas Abkuehlung zu suchen. Die Hitze war moerderisch. Trotz einkremen sind wir auch sehr rot geworden, aber am naechsten Tag war's wieder weg ;-) Statt von 08h00 - 10h00 ging die Fahrt dann von 10h00 - 13h00. Nachmittags sind Leo und ich auf eigene Faust losgelaufen. Das Wetter war "besser", bewoelkt und nicht so heiss. Wir sind vom Strand aus ein paar Felsen hochgeklettert, ein bisschen durch den Dschungel in Richtung des naechsten Strandes und dann wieder zurueck. Wir waren ein paar Stunden unterwegs, aber es war toll. Ueberall Bananenpalmen, Meer, einen Affen haben wir gesehen, und auf dem Rueckweg kamen uns die einheimischen Frauen barfuss entgegen, wie sie auf dem Wanderweg ihre Ware auf dem Kopf balancierend nach Hause gebracht haben.
Das BP war schon sehr schoen und einladend. Nur waren die Leute etwas seltsam. Es waren viele da, denen es dort so gut gefallen hat, dass sie nicht wieder zurueck sind. Leider sind sie bis heute ihrer totalen Urlaubsstimmung treu geblieben: Bier ab dem Fruehstuck (wir nicht!), Party non-stop und alles nur nach Lust und Laune. Das finde ich etwas schade, aber trotzdem hat es mir dort sehr gut gefallen!
Bild: Am Leutturm. Naechstes Ziel: Port Elizabeth (PE)
1 Kommentar:
Hi Leo,
beim Lesen Deiner Berichte bekomme ich richtig Fernweh. :-)
Hoert sich echt gut an, was ihr bis jetzt erlebt habt und freut mich, dass Euer Reisen an sich bisweilen gut geklappt hat. Beim Lesen wurde mir wieder einmal bewusst, wie hektisch und schnellebig das Leben hier in Joburg ist - immer auf der "Fast Lane", was sehr viel Energie kostet. Deine Berichte erinnern mich dann wieder an das so andere SA, dass sooo gemuetlich sein kann. :-)
Moechte Dir / Euch noch einmal sagen, dass ich gerne an unsere kurze, teilweise hektische und chaotische, aber dennoch sehr schoene gemeinsame Zeit in Joburg zurueck denke. Schade, dass ich so wenig Zeit hatte, aber ich hoffe, dass wir uns in Deiner SA Zeit noch einmal wiedersehen.
Passt weiterhin gut auf Euch auf und habe einen guten Start am Montag.
Vorher melde ich mich auf alle Faelle nochmal telefonisch.
LG, auch an Leo W.
Susanne
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